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Der Weg des Bogenschießens - der Weg zu sich selbst

Bogenschießen als Übung zur Konzentration und Achtsamkeit

Meditatives Bogenschießen geht den uralten Weg der Übung von Konzentration und Gelassenheit, wie er in China seit mehr als 3000 Jahren entwickelt und später in Japan im Kyudo zu besonderer Form wurde. Bogenschießen ist nur vordergründig Wettkampf mit Anderen. Im Kern geht es um die Auseinandersetzung mit sich selbst. Im Umgang mit dem Bogen offenbaren sich biografisch gewachsene Muster in Körper, Seele und Geist. Indem man auf elementare Lebensaspekte wie Bodenkontakt, Aufrichten, defokussierter Blick, Rhythmus und Selbstgefühl aufmerksam wird, geschieht Zeitdehnung und Entschleunigung. Je langsamer die Übung verläuft, umso differenzierter wird die Wahrnehmung und umso besser können hemmende und störende Muster aufgelöst werden. An deren Stelle soll nichts treten, und nichts soll von der Übung ablenken. Selbst das Treffen der Scheibe ist ohne Bedeutung, liegt doch das Ziel im Bogenschützen selbst.

Teilnehmende berichten über ihre Veränderungen durch das Bogenschießen: das Gefühl, aufrechter zu stehen und zu gehen; mehr Ruhe und Gelassenheit auch in schwierigen Situationen; Lösung von Verspannungen und Knoten im Körper; größere Beweglichkeit körperlich und geistig. Viele fühlen sich zentrierter und kraftvoller als Person und sind dadurch leistungsfähiger. Bogenschießen auf traditionelle Art wird heute noch als Pflichtübung von Managern großer Unternehmen in Japan praktiziert.

Basis- und Aufbaukurse ermöglichen Ihnen je nach Vorerfahrung das richtige Maß für die Entwicklung zu finden.

Der besonders intensive 3-tägige Workshop Bogenschießen und Feldenkrais mit Claudius Nestvogel (somanexus) wird nur bei genügend Interessenten und höchstens einmal im Jahr durchgeführt. Fragen Sie bitte nach.

Die Teilnehmerzahl ist wegen der intensiven Arbeit auf 6 Menschen begrenzt. In Ausnahmefällen, bei genügender Erfahrung, können bis zu 8 Personen teilnehmen.

Passende Bögen und Pfeile werden gestellt (Recurve-Blankbögen Samick Mind 10). Für den Aufenthalt im Freien empfehlen wir der Witterung entsprechende Kleidung. Bitte keine Schuhe mit dicken Sohlen!

Leitung: Dr. Ekkehard Nau, langjähriger Kyudoka, entwickelte zusammen mit Claudius Nestvogel, M.A., Ethnologe, Experte asiatischer Kampfkünste und Körpertherapeut, den Weg des Bogens für den heutigen europäischen Kulturkreis, indem sie die Essenz der östlichen Übungspraxis in den Westen übertrugen.

Gebühren:
Basiskurs Sonntags 14-17 Uhr: Euro 45 inkl. Material
Aufbaukurs Sonntags 11-17 Uhr: Euro 95 inkl. Material, Mittagsimbiss, Getränke

Anmeldung per Telefon oder Mail

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